Wenn eine monatliche Pflegelücke aus eigenen Ersparnissen gedeckt werden muss, ist die entscheidende Frage: wie lange reicht das vorhandene Vermögen? Dieser Rechner gibt eine einfache Orientierung in Monaten und Jahren.
Die Formel ist bewusst einfach gehalten, um nachvollziehbar zu bleiben: Reichweite in Monaten = vorhandenes Vermögen ÷ monatliche Pflegelücke. Bei einem Vermögen von 50.000 € und einer monatlichen Lücke von 1.040 € ergibt das rund 48,1 Monate bzw. 4,0 Jahre. Diese Rechnung unterstellt, dass die Lücke über die gesamte Zeit konstant bleibt und keine Zinserträge oder Wertsteigerungen anfallen — beides kann die reale Reichweite in der Praxis nach oben oder unten verschieben.
Um die Berechnung nachvollziehbar zu halten, geht der Rechner von einer konstanten monatlichen Lücke ohne Kapitalerträge oder Vermögenswachstum aus. Zinserträge, Inflation oder eine sich verändernde Lücke können die tatsächliche Reichweite in beide Richtungen verändern.
Der Rechner verwendet den von Ihnen eingegebenen Betrag ohne weitere Prüfung. Ob bestimmte Vermögenswerte (z. B. selbstgenutzte Immobilien) im Sozialhilfefall tatsächlich als verwertbares Vermögen gelten, ist eine individuelle Rechtsfrage.
Reicht das eigene Vermögen nicht mehr aus, kann unter bestimmten Voraussetzungen Hilfe zur Pflege beim Sozialamt beantragt werden. Details dazu sollten mit einem Pflegeberater oder dem zuständigen Sozialamt geklärt werden.
Ja. Der Leistungszuschlag steigt mit der Aufenthaltsdauer, während Wohn- und Investitionskosten unabhängig davon steigen können. Eine regelmäßige Neuberechnung mit dem Pflegelücke-Rechner wird empfohlen.
Nein. Er liefert ausschließlich eine mathematische Orientierung auf Basis Ihrer Eingaben und ersetzt keine individuelle Finanz-, Steuer- oder Sozialrechtsberatung.
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